CQRS (Command Query Responsibility Segregation) und Event Sourcing gehören zu den meistdiskutierten Architekturkonzepten im DDD-Umfeld.
Richtig eingesetzt lösen sie sehr konkrete Probleme. Falsch eingesetzt erzeugen sie Komplexität ohne Mehrwert.
CQRS und Event Sourcing sind keine Standard-Architektur.
Sie entfalten ihren Nutzen vor allem in spezifischen Situationen, zum Beispiel wenn:
In vielen Systemen sind diese Voraussetzungen nicht gegeben und das ist völlig in Ordnung.
CQRS & Event Sourcing leisten:
CQRS & Event Sourcing leisten nicht:
Diese Konzepte verlagern Komplexität, beseitigen sie jedoch nicht.
CQRS und Event Sourcing werden häufig gemeinsam genannt, sind aber konzeptionell unabhängig.
Beides kann kombiniert werden. Muss es aber nicht. In der Praxis kann es sinnvoll sein, diese Konzepte schrittweise und selektiv einzusetzen.
Der Einsatz von CQRS und Event Sourcing hat weitreichende Auswirkungen auf:
Diese Konsequenzen müssen bewusst getragen werden, technisch wie organisatorisch.
In der Praxis begegnen mir häufig folgende Annahmen:
Diese Annahmen führen oft zu Architekturen, die schwer erklärbar und schwer wartbar sind.
Je nach Fragestellung können CQRS & Event Sourcing sinnvoll vertieft werden durch:
Wenn Sie überlegen, CQRS oder Event Sourcing einzusetzen, lohnt sich fast immer eine bewusste Vorab-Einordnung.
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