Skalierbarkeit ist eines der häufigsten Ziele moderner Softwarearchitektur und gleichzeitig eine der häufigsten Quellen unnötiger Komplexität.
Diese Seite ordnet Skalierbarkeit ein und zeigt, warum sie kein technisches Feature, sondern eine bewusste architektonische Entscheidung mit Konsequenzen ist.
Skalierbarkeit wird oft auf technische Aspekte reduziert: mehr Instanzen, mehr Daten, mehr Durchsatz.
In der Praxis umfasst Skalierbarkeit jedoch deutlich mehr:
Eine Architektur ist nur dann wirklich skalierbar, wenn alle diese Ebenen berücksichtigt werden.
Nicht jedes System muss hoch skalieren. Und nicht jede Architektur profitiert von frühzeitiger Skalierungsoptimierung.
Typische Fehlannahmen:
In vielen Fällen wird Komplexität aufgebaut, lange bevor es ein echtes Skalierungsproblem gibt.
Skalierung erzeugt fast immer zusätzliche Komplexität:
Die zentrale Frage ist daher nicht ob skaliert werden kann, sondern:
Welche Komplexität sind wir bereit zu tragen und warum?
Skalierbarkeit wird oft technisch gedacht, ist aber stark organisatorisch geprägt.
Beispiele:
Viele Skalierungsprobleme lassen sich nicht durch Technik allein lösen.
Je nach Fragestellung kann Skalierbarkeit sinnvoll adressiert werden durch:
Wenn Skalierbarkeit ein Thema wird, lohnt sich fast immer eine bewusste Vorab-Analyse.
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