Technische Schulden sind kein Zeichen schlechter Arbeit. Sie entstehen in nahezu jedem realen System: durch Zeitdruck, unklare Anforderungen, Wachstum oder bewusste Entscheidungen.
Problematisch werden technische Schulden nicht durch ihre Existenz, sondern durch fehlende Transparenz und fehlende Steuerung.
Technische Schulden beschreiben den Zustand, in dem heutige Lösungen zukünftige Änderungen erschweren oder verteuern.
Sie können entstehen durch:
Technische Schulden sind damit kein Bug, sondern ein Nebenprodukt realer Entwicklungsarbeit.
Ein häufiger Fehler ist, technische Schulden ausschliesslich im Code zu verorten.
In der Praxis entstehen sie auch durch:
Viele der gravierendsten Schulden sind strukturell, nicht syntaktisch.
Technische Schulden werden kritisch, wenn sie:
Oft sind diese Effekte schleichend und werden erst spät sichtbar.
Viele Schulden entstehen nicht durch «schlechten Code», sondern durch nicht explizit getroffene Entscheidungen.
Typische Beispiele:
Gute Architekturarbeit macht diese Entscheidungen sichtbar und überprüfbar.
In der Praxis sind technische Schulden besonders relevant bei:
Gerade hier ist Einordnung wichtiger als Aktionismus.
Technische Schulden stehen in engem Zusammenhang mit:
Wer technische Schulden isoliert betrachtet, übersieht oft ihre eigentlichen Ursachen.
Je nach Situation lassen sich technische Schulden sinnvoll adressieren durch:
Wenn technische Schulden zum Bremsklotz werden, lohnt sich eine ruhige, strukturierte Analyse.
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